Kräuter richtig pflegen

So bleiben Basilikum, Petersilie & Co. lange gesund.

© Kwizda Agro

Frische Kräuter bringen Aroma in die Küche und sind unkomplizierte Begleiter im Garten, auf dem Balkon oder am Fensterbrett. Mit dem richtigen Standort und etwas Pflege wachsen viele Arten über Monate hinweg kräftig nach. Gleichzeitig lassen sich Krankheiten und Schädlinge oft schon mit einfachen Maßnahmen vermeiden.

 

Der richtige Standort macht den Unterschied

Nicht alle Kräuter haben die gleichen Ansprüche. Mediterrane Arten wie Rosmarin, Thymian, Salbei oder Oregano lieben einen sonnigen Standort und durchlässige, eher trockene Böden. Petersilie, Schnittlauch oder Minze fühlen sich dagegen auch im Halbschatten wohl und benötigen etwas mehr Feuchtigkeit. Auf dem Fensterbrett gilt: Je heller der Platz, desto besser. Im Sommer kann pralle Mittagssonne hinter der Fensterscheibe jedoch zu Hitzestress führen.

 

Richtig gießen

Die meisten Kräuter mögen gleichmäßig feuchte, aber nicht nasse Erde. Staunässe schadet den Wurzeln und begünstigt Fäulnis. Mediterrane Kräuter vertragen kurze Trockenphasen deutlich besser als dauerhaft nasse Erde. Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch benötigen dagegen besonders an heißen Sommertagen regelmäßig Wasser.

 

Regelmäßig ernten fördert neues Wachstum

Viele Kräuter wachsen buschiger nach, wenn sie regelmäßig geschnitten werden. Geerntet werden sollte möglichst mit einer Schere oder einem scharfen Messer, damit Triebe nicht gequetscht werden. Blüten sollten bei Basilikum oder Schnittlauch möglichst früh entfernt werden. Die Pflanzen investieren ihre Kraft dann weiter in frische Blätter statt in die Samenbildung.

 

Krankheiten und Schädlinge früh erkennen

Gesunde Kräuter sind meist widerstandsfähig. Trotzdem lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf Blätter und Triebe, ob es gelbe oder braune Blätter, weiße Beläge oder Flecken, kleine Löcher oder Fraßspuren, Blattläuse an jungen Trieben oder Schneckenfraß bei Kräutern im Garten gibt. Befallene Blätter sollten möglichst früh entfernt werden. Häufig reicht das bereits aus, damit sich Krankheiten oder Schädlinge nicht weiter ausbreiten.

 

Viele Kräuter benötigen weder große Mengen Dünger noch besonders intensive Pflege. Ein passender Standort, regelmäßiges Ernten und maßvolles Gießen reichen meist aus.

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